Diese fachliche Einschätzung stammt von Dr. n. med. Grażyna Banaszek, Fachärztin für Kinderneurologie. Sie beschreibt, wie die Memola das vestibuläre System anspricht, die sensorische Integration unterstützt und damit den psychomotorischen Entwicklungsverlauf von Babys und Kindern begleitet.
Dr. med. Grażyna Banaszek, Fachärztin für Kinderneurologie
MEMOLA ist ein Gerät, das dem Kind Bewegungsreize mit wechselnder Richtung und wechselnder Intensität bietet. Sie kann Kindern vom Säuglings‑ bis ins Schulalter dienen. Durch den gleichmäßigen Schaukelrhythmus sowie Rotations‑ und Drehbewegungen stimuliert sie das Vestibularsystem ausgezeichnet. Schaukeln und Schwingen regen die Rezeptoren des Labyrinths an; das wiederum fördert die Gleichgewichtskontrolle, verbessert die Bewegungsplanung und sorgt dafür, dass das Kind beim Spielen auf Klettergerüsten, unebenem Gelände, dem Fahrrad usw. keine Angst hat.
MEMOLA konfrontiert das kindliche Gehirn – die Zentren, die für Gleichgewicht und angemessene Kontrolle des Körpers in Bewegung zuständig sind, vor allem das Labyrinth – mit neuen Wahrnehmungen im Raum. Sie lässt das Kind diese Reize erleben und angemessenes Reagieren einüben und ist damit ein Produkt, das die psychomotorische Entwicklung des Kindes stimuliert.
Als Wiege erleichtert sie das Einschlafen des Babys. Der ausreichend bemessene Raum sorgt für sicheres Spielen. Die runde Form ermöglicht es, das Kind in verschiedene Richtungen zu lagern, was in gewissem Maß einer Lagerungsasymmetrie vorbeugen kann. Das Kind hat viel Bewegungsfreiheit und sieht aus jeder Position ein anderes Bild seiner Umgebung.
Sensorische Stimulation und das Zusammenführen von Sinneseindrücken, die für die gesunde Entwicklung des Kindes wichtig sind, finden in MEMOLA statt, indem gleichzeitig unterschiedliche Reize angeboten werden: visuelle, akustische, taktile und gravitative.
MEMOLA sorgt für eine angemessene Stimulation des Vestibularzentrums und des Tiefensinns, verstärkt sensorische Eindrücke, stärkt die Haltemuskulatur und verbessert die Motorik des Kindes.
Ein großer Vorteil ist die Transparenz der Seitenwände. Das Baby kann auch auf Distanz Blickkontakt aufnehmen; es hört die Familienmitglieder und kann sich mit dem ganzen Körper dem Reiz zuwenden, indem es die Position von der Rücken‑ in die Bauchlage verändert und so seine Rotations‑ und Stützfähigkeiten erweitert.
Indem es die Umgebung beobachtet, erhält es viele Informationen, die es zu deuten lernt, und erlebt zugleich emotionale Nähe, fühlt sich sicher und hat nicht das Gefühl, dass „die Bezugsperson verschwindet“. Die MEMOLA‑Wiege schafft Bedingungen für den Aufbau von Bindung und sozialen Kontakten mit allen Familienmitgliedern.
Ein großer Vorteil des Produkts MEMOLA ist die Möglichkeit, das Kind in der Bauchlage zu schaukeln. Hebt das Kind in der MEMOLA den Kopf, erweitert es sein Blickfeld und sammelt immer neue Informationen und Erfahrungen.
Gleichzeitig spielt das Anspannen der entsprechenden Muskeln an der Vorderseite des Rumpfes, der Schultern und des Halses eine wichtige Rolle, und der ausreichend feste Boden der MEMOLA erleichtert das Abstützen auf den Unterarmen und die Arbeit der Muskeln, die Kopf und Brustkorb anheben.
Ein wichtiges Element bei diesen Aktivitäten ist das sanfte Mitschwingen der MEMOLA zusammen mit dem Kind, was zur Kräftigung und Entwicklung von Gleichgewichtsreaktionen beiträgt, das Labyrinth zusätzlich stimuliert und den Tiefensinn anregt. Das Anheben des Körpers vom Untergrund auf den Armen bei zunehmend gestreckten Ellenbogen ist ein wichtiger Baustein der posturalen Entwicklung des Kindes und eine Vorstufe zur Vierfüßlerposition.
Kinder mit erhöhtem Muskeltonus, die Berührung oder Getragenwerden auf dem Arm nicht mögen, reagieren gut auf Schaukeln. MEMOLA kann dem Kind durch sanftes Schwingen die Reize liefern, die es für seine Entwicklung braucht. Sie kann die Angst des Säuglings vor Lagewechseln in pathologischen Situationen lindern, die Häufigkeit mororeflex‑ähnlicher Reaktionen verringern und möglicherweise zu einer früheren Integration dieses Reflexes beitragen.
Die Schaukel bietet diesen Kindern dank der transparenten Seitenwände Kontakt zu Eltern und Familie. So kann sich das Kind, auch ohne direkten Körperkontakt und ohne die Reize des Getragenwerdens, psychisch und emotional gesund entwickeln. Das ist besonders wichtig für Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen Nähe nicht über direkten Körperkontakt mit den Eltern erleben können.
Wir können mit voller Gewissheit sagen, dass das Vestibularsystem für die gesunde Entwicklung des Kindes verantwortlich ist. Von seiner angemessenen Funktion hängt die Fähigkeit eines jeden Menschen ab, die vielfältigen Eindrücke aus der Umgebung, die wir in jedem Moment empfangen, zu einem Ganzen zu verbinden.
Wir müssen besonders an die Stimulation des Vestibularsystems bei Säuglingen nach schweren Geburten, nach Kaiserschnittgeburten, bei Frühgeborenen oder bei Schwangerschaften denken, die aus medizinischen Gründen über längere Zeit liegend verbracht wurden, ebenso bei allen Kindern, die im frühen Kindesalter schwere Infektionen durchgemacht oder Atemstörungen gehabt haben.
MEMOLA trägt, indem sie in einem so frühen Lebensabschnitt geeignete Reize liefert und das Vestibularsystem anregt, dazu bei, dass unser Kind im Kindergartenalter keine Therapie zur sensorischen Integration benötigt und die ganze Familie Stress vermeiden kann, der mit möglichen Entwicklungsproblemen des Kindes verbunden wäre.
Zusammenfassend lässt sich sagen: MEMOLA beeinflusst die Stimulation des Vestibularsystems und die Entwicklung verschiedenster Funktionen im Nervensystem des Kindes positiv. Besonders günstig wirkt sie auf die Integration der Sensorik, also auf das Zusammenführen und Verarbeiten der vielfältigen Empfindungen aus der Umgebung. Sie hilft, diese Eindrücke zu ordnen und besser zu verstehen.
Indem MEMOLA die Fähigkeit zum angemessenen Wahrnehmen von Sinnesreizen entwickelt, schafft sie Möglichkeiten für eine umfassendere Entwicklung gesunder Kinder und ist zugleich wertvoll für Kinder mit neurologischen Auffälligkeiten.
Sie ist ein Gerät, das die Therapie kleiner und großer Probleme des Kindes bereits ab den ersten Lebenstagen oder ‑wochen ermöglicht, indem sie eine Stimulation nach dem Prinzip der sensorischen Integration im häuslichen Umfeld erlaubt. Sie wirkt sich positiv auf die emotionale Entwicklung der Kleinen aus.
Die durchdachte Konstruktion und die angenehme Oberfläche der MEMOLA ermöglichen es dem Kind, verschiedene Körperpositionen einzunehmen: Bauchlage, Rückenlage, Seitenlage. Zu betonen sind die konstruktiven Vorteile des Produkts, durch die das Kind selbst lernen kann, die Wiege‑Schaukel in Bewegung zu versetzen und damit seinen Tiefensinn zu stimulieren. Die Intensität der MEMOLA‑Bewegung lässt sich an die Bedürfnisse und die Empfindlichkeit des Kindes anpassen.
Ein wesentlicher Punkt ist auch der Funktionswechsel des Produkts MEMOLA – als Wiege, sensomotorischer Korb oder Schaukel – je nach Alter des Kindes, sowie die Verlängerung der Schaukel‑ und Wiegezeit bis zum Beginn der Schulzeit.
Aufgrund der oben beschriebenen therapeutischen Eigenschaften und der entwicklungsunterstützenden Wirkung auf das Kind halte ich das von der Designerin „MEMOLA“ genannte Produkt für ein notwendiges und sehr nützliches Hilfsmittel. MEMOLA kann eine positive Rolle als Gegenstand für Säuglinge und ältere Kinder spielen; sie kann sowohl gesunden Kindern als auch Kindern mit frühen Entwicklungsproblemen dienen.
Dr. med. Grażyna Banaszek,
Fachärztin für Kinderneurologie*
*Dr. Banaszek ist in Polen und Deutschland fachlich sehr anerkannt; sie verbindet polnische und deutsche Ausbildung in der Kinderneurologie und Vojta‑Therapie.
Dr. med. Grażyna Banaszek ist Kinderärztin und Fachärztin für Kinderneurologie mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Säuglingen und Kindern mit neurologischen Auffälligkeiten. Sie arbeitet seit den 1970er‑Jahren als Ärztin, seit 1984 als Kinderspezialistin, war mehrere Jahre Assistenzärztin an der Klinik für Kinderneurologie eines neurologisch‑psychiatrischen Spezialkrankenhauses in Berlin und absolvierte in München ein mehrmonatiges Training bei Prof. Václav Vojta, eingeladen von Prof. Theodor Hellbrügge. 1990 erwarb sie das Zertifikat als Therapeutin der Vojta‑Methode am Kinderzentrum München. Heute ist sie Mitglied des Internationalen Vojta‑Verbands und mehrerer polnischer neurologischer Fachgesellschaften, Autorin des Fachbuchs „Rozwój ruchowy niemowląt i jego zaburzenia, a rehabilitacja metodą Vojty (auf Deutsch- Die motorische Entwicklung von Säuglingen und ihre Störungen – Rehabilitation nach der Vojta‑Methode“ sowie zahlreicher medizinischer und populärwissenschaftlicher Publikationen für Fachkreise und Eltern. In Polen ist sie eine der bekanntesten Expertinnen für frühkindliche Motorik, neurologische Risiken bei Frühgeborenen und die Anwendung der Vojta‑Methode, ihre Einschätzungen werden häufig von Kliniken, Stiftungen und Elternmagazinen zitiert
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Die Memola 3in1 bringt sensorische Stimulation und motorische Entwicklung sicher in den Familienalltag – auf Basis medizinischer Expertise und echter Erfahrungen aus der Praxis.