Ergotherapeutische Fachkräfte der Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik in Coesfeld setzen den multisensorischen Korb Memola 3in1 im klinischen Alltag ein. Frau Yantren, Heilpädagogin in der Einrichtung, berichtet, wie Memola 3in1 Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und Konzentration ihrer jungen Patientinnen und Patienten fördert.
Yantren, Heilpädagogin
Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik
Christophorus-Klinikenchtermann
Sehr geehrte Frau Polinski,
hiermit melde ich Ihnen unsere Erfahrung aus der Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik in Coesfeld zurück.
Wie Sie sicherlich wissen, haben wir das Memola an einem Ständer aufgehängt, die Abteilung arbeitet noch mit Hochdruck an der adäquaten Aufhängungstechnik.
Ich, Frau Yantren (Heilpädagogin in der Einrichtung) nutze das Memola am meisten. Aus meiner Sicht, fördert das Memola das Gleichgewicht und auch die propriozeptive Perzeption und damit natürlich auch die sensorische Integration bzw. Konzentration.
Mit dem höheren Korb können auch größere Kinder sitzend oder liegend sich darin ausprobieren. Mir gefällt vor allem, dass sich die Kinder darin selber bewegen (müssen) und unmittelbar die Auswirkung ihrer Bewegung spüren können. Das Prinzip ist ja auch dem der intrauterinen Phase angepasst. (…)
Meiner Erfahrung nach, bleiben die Kinder (ab dem Bewegungsalter) im Memola, d.h. max. 5 – 10 Minuten. Dann wird dabei die Haltemuskulatur durch die stattfindenden Ausgleichsbewegungen gut gekräftigt. (…)
Der Blickkontakt ist meines Erachtens sehr wichtig. Auch für den Therapeuten einerseits, um evt. gefährliche Bewegungen (wie bspw. Aufstehen) oder aber auch das Bedürfnis des Kindes lesen zu können, ist durch den transparenten Stoff genug Sicherheit gegeben; andererseits reicht der Stoff aus, um auch für das Kind – wenn gewollt – den eigenen Raum zu wahren.
Ich finde das Memola sehr gelungen, da es eine gute Alternative zu anderen therapeutischen Material darstellt. Es ist ansprechend gestaltet: nicht zu viele Reize, aber durch die farbigen Bälle doch auch ansprechend und für die Kinder einladend. Und es ist durch die Wandelbarkeit auch über einen längeren Zeitraum bzw. dem Alter des Kindes angemessen einsetzbar.
Wenn das Memola bereits bei Kindern im Kleinkind-/ Säuglingsalter Anwendung findet, so dass das Kind sich daran über einen längeren Zeitraum gewöhnen kann, wird es sich darin auch über längere Zeit entspannen; folglich wird die Wirkung sicherlich deutlicher ausfallen, als wenn es nur ab und zu in den Therapien angewendet wird. Daher würde ich es besonders Familien mit einem Kind ab Säuglingsalter empfehlen.
Irmhild Yantren
Heilpädagogin
Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik
Christophorus-Kliniken GmbH, SPZ Westmünsterland, Standort Coesfeld
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Die Memola 3in1 bringt sensorische Stimulation und motorische Entwicklung sicher in den Familienalltag – auf Basis medizinischer Expertise und echter Erfahrungen aus der Praxis.